Herzlich willkommen bei der Kranoldpraxis!

In unserer internistischen Praxis erhalten Sie fachkundigen Rat und kompetente Hilfe rund um Ihre Gesundheit. Seit mehr als zwei Jahrzehnten steht die Kranoldpraxis für höchste medizinische Qualitätsansprüche und für Diagnostik und Therapien auf der Höhe der Zeit. Daran hat sich auch mit der Stabübergabe von Cornelius Steffens an Dr. Rüdiger Zorn nichts geändert – die Kranoldpraxis ist und bleibt Ihre zuverlässige Anlaufstelle bei medizinischen Beschwerden.

Zu einer ersten allgemeinmedizinischen Symptomabklärung stehen wir Ihnen ebenso zur Verfügung wie bei spezifischen Problemen, Fragen und Beschwerden. Unsere Schwerpunkte bilden dabei das Herz-Kreislauf- und das Gefäßsystem, der Magen-Darm-Trakt, Lunge und Atemwege sowie der Stoffwechsel. Auch Vorsorge-Checks und Impfungen können Sie bei uns in Anspruch nehmen. Zudem können Sie sich mit psychosomatischen Beschwerden vertrauensvoll an uns wenden.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

Praxisteam

Carola Merten
Medizinische Fachangestellte

Anke Seifert
Medizinische Fachangestellte

Alexandra Kubeth
Medizinische Fachangestellte

Sandra Micheel
Medizinische Fachangestellte

Aktuelles

Lakritz im Übermaß kann die Herzgesundheit gefährden

Der tragische Fall eines Lakritz-Liebhabers in den USA, der an den Folgen exzessiven Konsums der Süßigkeit verstarb, wirft ein Schlaglicht auf einen ungünstigen Nebeneffekt der Nascherei.

Dass Süßigkeiten generell gesundheitlich nicht zu empfehlen sind, kann als Allgemeingut gelten. Sowohl Zucker als auch Fett und Salz schädigen in hohen Maßen auf Dauer das Herz-Kreislauf-System ebenso wie andere Organe. Eine besondere, bisher kaum bekannte Gefährdung geht allerdings von Lakritz aus.

„Der Ausgangsstoff für Lakritz ist die Süßholzwurzel, die Glycyrrhizinsäure enthält. Diese ist dafür berüchtigt, ein Enzym zu hemmen, das Cortisol abbaut. Durch den Konsum von Lakritz steigt daher der Cortisolspiegel“, erläutert der Herzmediziner und Internist Dr. Rüdiger Zorn von der Kranoldpraxis in Berlin-Lichterfelde. „Wenn man gesund ist und in Maßen davon nascht, ist das unbedenklich. Bei übermäßigem Verzehr können allerdings Bluthochdruck, eine metabolische Alkalose und im Extremfall Niereninsuffizienz und Arrhythmien begünstigt bzw. ausgelöst werden.“

Kaliummangel liefert Hinweis
Ein geringer Kaliumspiegel im Blut kann als Indiz für eine „Lakritzvergiftung“ gelten. So war es auch bei einem US-amerikanischen Patienten, dessen Fall kürzlich weltweit für Schlagzeilen sorgte. Der 54-Jährige war mit einem Herzstillstand in die renommierte Harvard Medical School in Boston gebracht worden. Die Ärzte versorgten ihn mit den üblichen Akutmaßnahmen, doch sein Zustand verbesserte sich nicht, was die Behandler vor ein Rätsel stellte. 32 Stunden nach der Aufnahme in die Klinik verstarb der Mann.

Auffällig erschien den Ärzten vor allem der Kaliummangel des Patienten. Die Lösung erfuhren sie bei Gesprächen mit dessen Familie: Etwa drei Wochen zuvor war er, ein ausgeprägter Bonbon-Liebhaber, von Frucht- auf Lakritzbonbons umgestiegen. Davon hatte er täglich eine oder zwei Großpackungen verzehrt.

Da die Ärzte intensiv Ursachensuche betrieben haben und keine andere plausible Erklärung finden konnten – aber auch weil die Symptomatik typisch für einen sogenannten Pseudohyperaldosteronismus infolge eines zu hohen Cortisolspiegels war –, haben sie den exzessiven Lakritzkonsum des Patienten als maßgeblichen Faktor für dessen frühen Tod identifiziert. Dieser sollte insbesondere für kardiovaskulär vorbelastete Menschen eine Mahnung sein, Süßigkeiten allenfalls hin und wieder in geringen Maßen zu genießen.